Stand im Zeichen des Klimaschutzes: die August-Sitzung des SPD Ortsvereines (Foto: SPD-Glienicke)
Glienicke und der Klimawandel

von Nina Wettern

Wenn man dieser Tage die Gazetten liest, könnte man auf den Gedanken kommen, Klimaschutz sei eine Frage der CO2-Bepreisung und eine Aufgabe für den Bund. Das ist mitnichten so. Wer etwas tiefer in der Infoflut gräbt, kommt schnell darauf, dass es ebenso eine Aufgabe für Städte, Gemeinden und ihre Einwohner ist.

Spitz formuliert: Auch Glienicke mit seinen vielen Einfamilienhäusern hat Anteil und Verantwortung für das Weltklima. Immerhin sind urbane Strukturen – auch wie bei uns – weltweit für 80 Prozent des Energieverbrauchs und fast ebenso viele Emissionen verantwortlich. Das macht Kommunen zu den zentralen Playern beim Klimaschutz. Dort, wo Menschen zusammen siedeln, ist auch die Gefährdung durch Schäden für Klimafolgen höher. Stürme und andere Starkwetterereignisse werden künftig zunehmen – auch für Brandenburg und auch für Glienicke? Sich alleine auf Versicherungen zu verlassen, die Schäden zumindest finanziell ausgleichen, ist eindeutig zu wenig. Im Mai stand zu lesen: Wüstenbildung in Oberhavel. Etwas später: Wegen Wassermangels Gärten nicht wässern. Die Entwicklung der Temperaturen in Brandenburg? Es wird mehr heiße Tage und weniger Frost geben. Was also im beschaulichen Glienicke tun? Zu allererst müssen wir wissen, wo wir stehen: Was hat das „Kommunale Energiekonzept“ für Glienicke bewirkt?

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