Newsletter der SPD Glienicke/Nordbahn vom21.08.2012

Ich freue mich, dass die Glienicker FDP offensichtlich den Newsletter der Glienicker SPD schnell und gründlich liest.
Nur kurze Zeit nachdem unser Newsletter verschickt wurde, erschien auf der Homepage der Glienicker FDP ein Artikel zum selben Thema.
Auch wenn inhaltlich gegen große Passagen des FDP-Artikels nichts einzuwenden ist, zeigt die Glienicker FDP, dass sie scheinbar in ihren einseitigen Denkstrukturen gefangen ist.
Im gestrigen Newsletter schrieb ich, dass man die Meldung, an der Glienicker Grundschule würde es keine Schülerlotsen/Verkehrshelfer geben, nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen kann.
Hierzu schreibt die Glienicker FDP:…"Ungläubiges Kopfschütteln" kann dies nur bei den Gemeindevertretern hervorrufen, die sich nicht zur Verkehrshelfer-Ausbildung angemeldet haben.“
Schade. Anstatt sich inhaltlich mit dem Thema zu befassen, versucht die FDP mal wieder, ein Thema politisch auszuschlachten und Vertreter der Glienicker SPD zu diskreditieren.

Keine Schülerlotsen/Verkehrshelfer in Glienicke

„Der für Ende August 2012 geplante Ausbildungsstart für unsere Schülerlotsen/Verkehrshelfer musste leider mangels Beteiligung abgesagt werden.“

Diese Meldung habe ich gerade auf der Homepage der Glienicker Grundschule gelesen.
Diese Meldung kann man nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.

Inklusion – Brandenburg in Vorreiterposition

Die neue Studie der Bertelsmann Stiftung stellt für Brandenburg eine Vorreiterposition in Sachen Inklusion aus. Das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern an Regelschulen wird in Brandenburg bereits in 39 Prozent der Fälle praktiziert. Dem gegenüber steht der bundesdeutsche Durchschnitt von 22 Prozent. Diese Zahlen für Förderschüler beziehen sich auf das Schuljahr 2010/11.

Der Weg ist frei für das Zirkusprojekt der Grundschule

Wer von Ihnen erinnert sich noch an das wunderbare Zirkusprojekt Frühjahr 2008 an unserer Grundschule?
Sicherlich alle Kinder, Eltern und Großeltern wie auch die Lehrer, Erzieher und viele andere Glienicker, die begeistert waren. Die Kinder erlebten eine aufregende Woche, in der sie viel über sich und ihre Mitschüler lernen durften. Sie lernten Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und neue eigene Stärken kennen.
Sie erlebten Zirkus hautnah und als Höhepunkt durften selbst in der Manege auftreten. Ein Erlebnis, das sicher nie vergessen wird.

Aufgrund der guten Erfahrungen wurde der Zirkus von der damaligen Schulleitung wieder für das Schuljahr 2011/2012 gebucht.
Zu unserem großen Bedauern wurde der Termin von der Schulleitung abgesagt, da der Platz hinter der Schule wegen des Neubaus für Hort und Kinderbibliothek nicht mehr ausreichend sei und Sicherheitsbedenken bestünden.
Das wollte die Glienicker SPD so nicht stehen lassen. Daher wurde im Sozialausschuss im Juni 2011 darüber diskutiert; parteiübergreifend waren wir uns schnell einig, dass wir dieses Projekt unbedingt fördern wollen.

Inklusion – Fortschritt oder Absturz?

Inklusion in der Bildung ist ein ständiger Prozess, der hochwertige Bildung für alle gewährleisten soll. Gruppen, in denen Vielfalt anerkannt und geschätzt wird, bieten Chancen für alle Kinder, ihre individuellen Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Alle Kinder lernen gemeinsam in einer Schule. Alle Kinder haben gleiche Chancen auf Bildung. Individuelle Fähigkeiten können sich voll entfalten. Diskriminierung und Beeinträchtigung von Fähigkeiten und Begabungen sind ausgeschlossen. Das ist das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit dem 19. Dezember 2008 in Deutschland gilt und im November 2009 von der Landesregierung im Koalitionsvertrag verankert wurde.
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport erarbeitet gegenwärtig einen Aktionsplan für das Land Brandenburg zur Umsetzung der UN-Behinderten- rechtskonvention im Bildungsbereich. Zentrales Anliegen ist die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und sonderpädagogischen Förderbedarfen in das allgemeine Bildungssystem und damit das gemeinsame zieldifferenzierte Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule. Dabei stehen insbesondere die Kinder mit Lernbehinderung und Verzögerung in der sozialen und emotionalen Entwicklung im Fokus.

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