Allgemein
25.01.2026 in Allgemein
von Kathrin Kröger, Gemeindevertreterin (SPD)
Der Klimabeirat der Gemeinde Glienicke/Nordbahn setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Bis zum 13. Januar 2026 waren jedoch nur drei Stellen besetzt. An diesem Tag stellten sich eine Kandidatin und drei Kandidaten in der Gemeindevertretung (GVT) zur Wahl. Dieser Wahl war eine Vorstellung der Kandidaten im Planungsausschuss im Jahr 2025 vorausgegangen, die ohne besondere Vorkommnisse verlief.
Zu unserem großen Bedauern wurde in der GVT leider einer der Kandidaten - auch im zweiten Wahlgang - nicht bestätigt. Der Klimabeirat setzt sich - im Übrigen wie die Gemeindevertretung - ausschließlich aus ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Wir finden, dass jeder/jedem der nötige Respekt und die Wertschätzung gegenüber dem Engagement entgegengebracht werden sollte.
Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gemeindevertretung, bitte überlegen Sie bei der nächsten Wahl eines Beiratsmitglieds genau, wie Sie mit dem persönlichen Engagement der Glienicker Bürgerinnen und Bürger umgehen wollen - und stellen Sie Ihre persönlichen Befindlichkeiten in den Hintergrund!
09.11.2025 in Allgemein
In Gedenken an die Glienicker Mitbürgerinnen und Nachbarn jüdischer Herkunft und Glaubens, die während der Zeit des Nationalsozialismus bedroht, schikaniert, verschleppt und ermordet wurden. Danke an alle, die das Erinnern aufrecht erhalten und anlässlich des heutigen Gedenktags die Stolpersteine in Glienicke geputzt haben.
15.10.2025 in Allgemein
von Susanne Kübler, Co-Vorsitzende SPD Glienicke
Mit einem hauchdünnen Unterschied von 0,8 Prozentpunkten unterlag der von der SPD aufgestellte Kandidat Uwe Klein in der Stichwahl dem CDU-Mitbewerber Arno Steguweit. Von „Sieg“ oder „Niederlage“ kann bei diesem Ergebnis keine Rede sein, allenfalls von „Glück“.
Lieber Uwe, wer dich kennt, weiß, wie hart dich dieses knappe Ergebnis trifft. Seit 23 Jahren engagierst du dich, neben 40-Stunden-Job und Familie, kommunalpolitisch für Glienicke. Hast maßgebliche Entwicklungen für deinen langjährigen Wohn- und Heimatort initiiert und mitgestaltet. Warst bei hunderten Veranstaltungen - von Vernissage bis Fußballturnier. Hast dich am Wochenende durch Unterlagen gewühlt und Anträge geschrieben. Warst immer ansprechbar und hast dich gekümmert. Viele tausende Stunden deiner Freizeit und deiner Lebenszeit.
Du hättest es verdient!
Du hättest es verdient, Bürgermeister zu sein. Und du wärst ein guter Bürgermeister gewesen! Einer, der sich kümmert - von der verrosteten Schraube auf dem Spielplatz bis zum ÖPNV. Einer, der gestalten will und kann. Einer, der geradlinig ist und ausdauernd. Einer, der sich nicht vor den Karren einseitiger Interessen spannen lässt. Einer, der die Fähigkeit hat, Menschen einzubinden und Mehrheiten in der Sache zu schaffen. Einer, der nach 16 Jahren neue Impulse in der Verwaltung gesetzt hätte. Einer, der führt und sich nicht führen lässt.
2.518 Glienickerinnen und Glienicker konnten das in dir sehen.
Dein Verdienst!
Es ist dein ganz persönlicher Verdienst, dass in der Galerie Sonnengarten keine Mixed-Use-Objekte mit zwei oder drei Etagen Wohnungen entstehen werden! Ohne deine Initiative für einen B-Plan - aus dem Wahlkampf heraus - hätte der Eigentümer ein solches Bauvorhaben jederzeit beantragen und durchführen können. Diese Leistung steht sinnbildlich für dein kommunalpolitisches Engagement, mit dem du kompetent und weitsichtig wesentliche Entscheidungen für Glienicke herbeigeführt hast.
Wie geht es weiter?
Lieber Uwe, am 12. Oktober ist dein größter Herzenswunsch, dein langjähriges und leidenschaftliches „Hobby“ Kommunalpolitik zum Beruf „Bürgermeister“ zu machen, an wenigen Stimmen zerplatzt. Das tut uns allen, die dich unterstützt haben, dich persönlich kennen und schätzen, in der Seele weh. Und es tut uns leid für Glienicke, denn du lebst diesen Ort.
Im Namen unseres Ortsvereins und im Namen der SPD-Fraktion bitte ich dich deshalb, dein Mandat in der Gemeindevertretung NICHT niederzulegen. Denn du machst einen Unterschied und hast immer einen Unterschied gemacht.
Gratulation
Wir gratulieren Herrn Steguweit zu seinem Stimmenvorsprung von 42 Stimmen, die er insbesondere im Briefwahllokal III erzielen konnte.