28.10.2026 in Service
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, im Straßenverkehr gut gesehen zu werden. Dies gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die mit gutem Beispiel vorangehen sollten.
Anlässlich der diesjährigen Tage der Sichtbarkeit lädt die SPD Glienicke am Dienstag, 10. November ab 17 Uhr zum Infostand an der Hauptstraße/Ecke Luisenstraße ein. Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Zum Beispiel darüber, wie bereits kleine Dinge einen entscheidenden Unterschied machen können. Nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in der (Kommunal-)Politik.
Für sicherheitsbewusste Menschen gibt es reflektierende Warnwesten und Bänder (nur solange der Vorrat reicht).

Ihre/Eure SPD (sichtbar seit 163 Jahren)
20.10.2026 in Service
Am Samstag, den 21. November lädt die SPD Glienicke von 14 bis 16 Uhr ins Bürgerhaus, Moskauer Straße 20 in Glienicke, zur Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt ein!
Besonders Jugendliche, aber auch alle anderen Interessierten, sind mit ihren Rädern willkommen. Wir checken Beleuchtung und Bremsen und helfen bei Defekten. Kostenfrei! Gemeinsam reparieren wir, erklären und zeigen, wie es geht - für mehr Sicherheit auf dem Rad! Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
14.10.2026 in Veranstaltungen

Die Energieversorgung ist aktuell eine der strategisch wichtigsten Fragen für die zukünftige Entwicklung Deutschlands. Art und Umfang von Energieimporten, Ausbau eigener Infrastruktur, langfristige Planbarkeit und Energiepreise sind dabei nur einige Aspekte.
Viele Menschen fragen sich: Wie kann unsere Energieversorgung sicherer, unabhängiger und nachhaltiger werden und zugleich bezahlbar bleiben? Gibt es eine gemeinsame politische Strategie? Bedeutet der neue Kurs im Bundeswirtschaftsministerium eine Kehrtwende bei der Energiewende?
Um diese und weitere Fragen zu beantworten, laden der Wahlkreisabgeordnete Dr. Benjamin Grimm (MdL) und der SPD-Ortsverein Glienicke zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. Neben einer Einordnung der aktuellen Energiepolitik auf Bundesebene geht es auch um konkrete Entwicklungen und Strategien im Land Brandenburg („Brandenburger Weg“) und um die Frage, welchen Beitrag Kommunen und jede(r) Einzelne bei diesem Thema leisten können.
Als Gesprächspartner im Podium:
*Hendrik Fischer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg
*Dr. Benjamin Grimm, Mitglied des Landtages
*Andreas Kannengießer, Vorstand der Oberhavelkraft eG
*Moderation: Susanne Kübler, Vorsitzende SPD Glienicke
Gäste haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 1. Dezember um 19 Uhr im Bürgerhaus Glienicke, Moskauer Straße 20 statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird aber empfohlen (per Mail).
Hinweis: Zuletzt war die Veranstaltung für den 10.11. angekündigt. Sie wurde jedoch auf den 1.12. verschoben!
14.10.2026 in Kommunalpolitik
von Uwe Klein, Gemeindevertreter (SPD)
Nach Beratungen am 16. und 17. September sowie am 7. Oktober hat der Hauptausschuss den Haushalt 2027 ohne Gegenstimmen bei zwei Enthaltungen der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen. Als Vorsitzender sehe ich darin ein gutes Signal. Doch wie nachhaltig ist unsere Finanzplanung?
Unsere SPD-Fraktion bewertet die ursprünglich vorgesehenen Grundstücksverkäufe kritisch: 2027 sollten sie rund 950.000 Euro einbringen, bis 2030 weitere 4,24 Millionen Euro. Kommunales Vermögen darf nicht leichtfertig verkauft werden, um Haushaltslöcher zu schließen. Erfreulich ist, dass der Hauptausschuss dies mehrheitlich ebenso sah.
Zusätzliche Schlüsselzuweisungen des Landes von über 700.000 Euro, die im Erstentwurf fehlten, sorgen dafür, dass der Haushalt 2027 auch ohne Grundstücksverkäufe im Ergebnis- und Finanzhaushalt positiv bleibt.

Prioritäten setzen für langfristig stabile Finanzen
Bei Investitionen setzte der Ausschuss Prioritäten: Mittel für die Sanierung des kommunalen Wohnhauses Hauptstraße 60 wurden aufgenommen. Der CDU-Vorschlag, pauschal 1,5 Millionen Euro für zehn Tiny-Häuser bereitzustellen, fand keine Mehrheit. Auch gute Ideen brauchen planungsrechtliche Grundlagen.
Der Bürgermeister zog seinen Antrag zurück, die Grundsteuer B von 185 auf 315 Prozent zu erhöhen. Angesichts hoher Lebenshaltungskosten lehnen wir als SPD-Fraktion zusätzliche Belastungen für Bürgerinnen und Bürger derzeit ab. In der ersten Ausschusssitzung des nächsten Jahres soll das Thema erneut beraten werden.
Angesichts der angespannten Finanzlage vieler Kommunen gilt: Eine positive Haushaltsbilanz garantiert keine dauerhaft stabilen Finanzen. Wir müssen Prioritäten setzen, um Glienickes Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern.
Die Gemeindevertretung soll am 24. November abschließend über den Haushalt entscheiden.
21.09.2026 in Kommunalpolitik

Der Haushaltsentwurf des Bürgermeisters sieht für 2027 ein positives Ergebnis vor. Das ist zunächst ein gutes Signal, wiesen die Entwürfe der vergangenen Jahre doch meist ein negatives Gesamtergebnis aus. Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch Ernüchterung ein.
So sieht der Entwurf Erträge aus Grundstücksverkäufen von 950.300 Euro vor. Eine grundsätzliche Entscheidung der Gemeindevertretung, das „Tafelsilber“ zu verkaufen, gibt es jedoch nicht. Auch
2028 bis 2030 plant der Bürgermeister weitere Verkäufe, die insgesamt 4,24 Millionen Euro einbringen sollen.
Kurzfristiger Effekt mit langfristigen Folgen
Das wirft grundsätzliche Fragen auf. Einmal verkaufte Grundstücke und Immobilien stehen der Gemeinde dauerhaft nicht mehr zur Verfügung. Ein kurzfristig positiver Haushalt darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass kommunales Vermögen aufgegeben wird.
Wir sind nicht grundsätzlich gegen Verkäufe. Bei Gebäuden in sehr schlechtem Zustand kann dies im Einzelfall sinnvoll und wirtschaftlich geboten sein. Wir sind aber nicht bereit, das Tafelsilber zu veräußern, nur um kurzfristige Haushaltseffekte zu erzielen.
SPD: Einnahmen sollen zweckgebunden in Wohnungswirtschaft fließen
Sollten Verkäufe wirtschaftlich dennoch sinnvoll sein, sollten die daraus erzielten Einnahmen zweckgebunden in den kommunalen Wohnungsbestand investiert werden. So bleibt das Vermögen der Gemeinde zumindest mittelbar erhalten.
SPD-Fraktion gegen Grundsteuererhöhung
Im Zuge der Grundsteuerreform senkte die Gemeinde Glienicke den Hebesatz für die Grundsteuer B von 400 auf 185 Prozent. Damit hielt sie die Gesamteinnahmen neutral. Da der landesweite Schnitt bei 386 Prozent liegt, verzichtet die Gemeinde allerdings doppelt auf Einnahmen: durch die geringeren Steuereinnahmen selbst sowie durch geringere Schlüsselzuweisungen vom Land, die an den Hebesatz gekoppelt sind. Dennoch wird die SPD-Fraktion zum jetzigen Zeitpunkt keiner Erhöhung der Grundsteuer zustimmen. Denn durch steigende Verbraucherpreise sind die Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt deutlich belastet. Der Haushalt 2027 wird, nach entsprechenden Beratungen, voraussichtlich im November von der GVT beschlossen.