
Matthias Biberger: „Die Sanierung der Trauerhalle auf dem kommunalen Friedhof darf nicht aufgeschoben werden!“
Vor fast 100 Jahren forderte die SPD-Fraktion der Gemeinde die Errichtung eines nichtkonfessionellen Friedhofs. Gut zwei Jahrzehnte später, im Jahr 1950, wurde die Friedhofskapelle auf unserem heutigen Waldfriedhof errichtet. Seit 2008 steht sie unter Denkmalschutz und ist, wie könnte es auch anders sein, mittlerweile dringend sanierungsbedürftig.
Ende August wurden wir im Sozialausschuss über die aktuelle Friedhofskalkulation informiert. Dabei wurde deutlich, welch erhebliche Betriebskosten die unsanierte Friedhofskapelle verursacht. Vor allem die hohen Strom- und Heizkosten stachen hervor. Die notwendige Sanierung der Kapelle blieb jedoch bislang aus.
Die Fraktion Die Linke hat im letzten Kurier zu Recht darauf hingewiesen, dass die Nutzung der Trauerhalle kein Luxus werden darf. Allerdings darf die Sorge vor steigenden Nutzungsentgelten kein Argument dafür sein, notwendige Investitionen weiter aufzuschieben. Wir müssen jetzt handeln, statt ein weiteres Jahr wertvolle Heizenergie und damit Geld buchstäblich zum Fenster hinauszuwerfen.
Mit seinen weitläufigen Grünflächen ist der Waldfriedhof nicht nur Begräbnisstätte. Er ist ein Ort der Ruhe und Erholung, der allen Bürgern offensteht. Die Friedhofskapelle bildet das historische Herzstück der Anlage. Ihr Erhalt liegt damit im Interesse der gesamten Gemeinde.
Als SPD-Fraktion werden wir uns für eine Sanierung der Friedhofskapelle einsetzen und für Gebühren, die für alle bezahlbar bleiben!