08.11.2026 in Ortsverein

In Gedenken

 

 

Dem Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten gegen Teile der eigenen Bevölkerung - Juden, Kommunisten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Sozialdemokraten, Behinderte, Obdachlose u.a. - fiel am 14.4.1942 auch die fünfköpfige Familie Liebermann aus Glienicke zum Opfer.

Ein Polizist holte Max Moritz Liebermann (ca. 62 Jahre), seine Ehefrau Martha (ca. 51 Jahre) und ihre drei Kinder Ernst, Hannelore und Ingeborg (zwischen 13 und 19 Jahre) aus ihrem Wohnhaus in der heutigen Tschaikowskistraße ab.
Die Familie wurde nach Berlin gebracht. Von dort fuhr am selben Tag ein Zug mit bis zu 1.000 Deportierten nach Warschau. Hier wurde Sohn Ernst von seinen Eltern und seinen Schwestern getrennt. Er starb im Ghetto Warschau. Eltern und Schwestern wurden ins Lager Treblinka gebracht, wo die Nazis sie in der Gaskammer ermordeten.

In Gedenken an ihr Schicksal und gewahr der Tatsache, dass auch heute wieder Politikerinnen und Politiker gegen Teile der eigenen Bevölkerung hetzen und diese "millionenfach remigrieren" wollen, putzten Mitglieder der SPD Glienicke am heutigen Tag die Stolpersteine für die Familie Liebermann.

Mitglieder der LINKEN wiederum reinigten die Stolpersteine für Rosa Baumgarten in der Schillerstraße (ermordet wegen ihres jüdischen Glaubens) und Herta Standke in der Nohlstraße (ermordet wegen ihrer geistigen Behinderung).

"Nie wieder" ist jetzt.
 

28.10.2026 in Service

Sicherheit durch Sichtbarkeit: Infostand am 10. November

 

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, im Straßenverkehr gut gesehen zu werden. Dies gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die mit gutem Beispiel vorangehen sollten.
Anlässlich der diesjährigen Tage der Sichtbarkeit lädt die SPD Glienicke am Dienstag, 10. November ab 17 Uhr zum Infostand an der Hauptstraße/Ecke Luisenstraße ein. Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Zum Beispiel darüber, wie bereits kleine Dinge einen entscheidenden Unterschied machen können. Nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in der (Kommunal-)Politik.
Für sicherheitsbewusste Menschen gibt es reflektierende Warnwesten und Bänder (nur solange der Vorrat reicht).
Ihre/Eure SPD (sichtbar seit 163 Jahren)

 

24.10.2026 in Service

Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt am 21. November

 
Radexperte Hans-Jürgen unterstützt mit weiteren Mitstreitern beim gemeinsamen Fahrradcheck für die dunkle Jahreszeit.

Am Samstag, den 21. November lädt die SPD Glienicke von 14 bis 16 Uhr ins Bürgerhaus, Moskauer Straße 20 in Glienicke, zur Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt ein!

Besonders Jugendliche, aber auch alle anderen Interessierten, sind mit ihren Rädern willkommen. Wir checken Beleuchtung und Bremsen und helfen bei Defekten. Kostenfrei! Gemeinsam reparieren wir, erklären und zeigen, wie es geht - für mehr Sicherheit auf dem Rad! Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

 

19.10.2026 in Familie

SPD beantragt Baby-Begrüßungsgeld

 

Parallel zu den Haushaltsberatungen trug eine junge Mutter den Wunsch an uns heran, uns für die Bezuschussung von Stoffwindeln einzusetzen. Als Entlastung für frisch gebackene Eltern und aus ökologischen Gründen.

Nach Beratung innerhalb der SPD-Fraktion haben wir uns dazu entschieden, für den Haushalt 2027 hierzu noch einen abgewandelten Antrag einzureichen: Auf Einführung eines allgemeinen Begrüßungsgeldes für Glienicker Neugeborene in Höhe von 100 Euro.

Die 7.500 Euro hierfür einzustellenden Mittel sind für unsere Gemeinde finanziell absolut leistbar und ein Signal für die Familienfreundlichkeit unseres Ortes. Als Vorbild in der Ausgestaltung dienen Bernau, Schwedt oder Heiligengrabe - brandenburgische Kommunen, die ein solches Baby-Begrüßungsgeld bereits eingeführt haben. Eltern können den Betrag dann nach Bedarf verwenden, auch für die Anschaffung ökologischer Stoffwindeln. :-)

16.10.2026 in Kommunalpolitik

Trauerhalle auf dem Friedhof: Sanieren statt Aufschieben

 
Matthias Biberger: „Die Sanierung der Trauerhalle auf dem kommunalen Friedhof darf nicht aufgeschoben werden!“

Vor fast 100 Jahren forderte die SPD-Fraktion der Gemeinde die Errichtung eines nichtkonfessionellen Friedhofs. Gut zwei Jahrzehnte später, im Jahr 1950, wurde die Friedhofskapelle auf unserem heutigen Waldfriedhof errichtet. Seit 2008 steht sie unter Denkmalschutz und ist, wie könnte es auch anders sein, mittlerweile dringend sanierungsbedürftig.

Ende August wurden wir im Sozialausschuss über die aktuelle Friedhofskalkulation informiert. Dabei wurde deutlich, welch erhebliche Betriebskosten die unsanierte Friedhofskapelle verursacht. Vor allem die hohen Strom- und Heizkosten stachen hervor. Die notwendige Sanierung der Kapelle blieb jedoch bislang aus.

Die Fraktion Die Linke hat im letzten Kurier zu Recht darauf hingewiesen, dass die Nutzung der Trauerhalle kein Luxus werden darf. Allerdings darf die Sorge vor steigenden Nutzungsentgelten kein Argument dafür sein, notwendige Investitionen weiter aufzuschieben. Wir müssen jetzt handeln, statt ein weiteres Jahr wertvolle Heizenergie und damit Geld buchstäblich zum Fenster hinauszuwerfen.

Mit seinen weitläufigen Grünflächen ist der Waldfriedhof nicht nur Begräbnisstätte. Er ist ein Ort der Ruhe und Erholung, der allen Bürgern offensteht. Die Friedhofskapelle bildet das historische Herzstück der Anlage. Ihr Erhalt liegt damit im Interesse der gesamten Gemeinde.

Als SPD-Fraktion werden wir uns für eine Sanierung der Friedhofskapelle einsetzen und für Gebühren, die für alle bezahlbar bleiben!

"Das rote Mikro"

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