Waldseeviertel – Keine Sperrung durch die Hintertür

Grüne Reinickendorfer Stadträtin kündigt Fahrradstraße an

von Uwe Klein

Uwe Klein: „Endlich an gemeinsamen Lösungen arbeiten“
Uwe Klein: „Endlich an gemeinsamen Lösungen arbeiten“

Die Verkehrssituation im Waldseeviertel ist in der jetzigen Form für alle untragbar. Fahrradfahrer nutzen diese Strecke wegen der derzeitigen Verkehrsverhältnisse kaum. Für Autofahrer gleicht die Fahrt durch das Waldseeviertel einem Hindernisparcours. Für Anwohner steigt die Belastung stetig an.

Gute Kommunalpolitik sucht den Ausgleich der unterschiedlichen Interessen und eine Lösung. Das war auch die Idee des gemeinsamen Runden Tisches. Teilnehmen sollten Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Reinickendorf, Vertreter der Gemeindevertretung (GVT) Glienicke/Nordbahn, des Landkreises Oberhavel sowie der dort aktiven Bürgerinitiativen. Ein Format, um gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.

Ende November fand in Glienicke dieser Runde Tisch zur Thematik der Verkehrssituation im Waldseeviertel statt. Eigentlich ist bisher allen Beteiligten klar gewesen, dass eine nachhaltige Lösung nur eine Lösung sein kann, die gemeinsam getragen wird.

Einseitig und ohne Rücksprache wurde dieses von der BVV Reinickendorf und der Glienicker GVT beschlossene Format von der Grünen Bezirksstadträtin geändert.

Grüne Baustadträtin kündigt Fahrradstraße im Waldseeviertel an

In ihrem Schlussstatement beim „Runden Tisch“ überraschte die Grüne Reinickendorfer Baustadträtin Korinna Stephan mit einer Ankündigung. Beim geplanten Umbau der Schildower Straße würden „alle Vorkehrungen getroffen, um sie zu einer Fahrradstraße zu machen.“

Für motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt

Bauernhofsanierung in greifbarer Nähe

Kathrin Kröger und Susanne Kübler, SPD-Gemeindevertreterinnen im Umweltausschuss


In der Sitzung am 19. Januar 2023 wurden die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen/Wohnen zu einer erneuten Stellungnahme zum Bebauungskonzept Gartenstraße 17 / Hattwichstraße aufgefordert. Um zu sehen, wie sich das Gesamtprojekt baulich in die Umgebung einfügt, hatte der Investor sich bereit erklärt nach den vorliegenden Plänen/Planungszielen und Grundlagen ein plastisches Modell in verkleinertem Maßstab anzufertigen. Vielen Dank hierfür, sagt die SPD-Fraktion! Das Modell konnte von den Ausschussmitgliedern vor der Sitzung im Vereinszimmer angeschaut werden. Durch die visuelle Darstellung kann sich die Betrachterin nun recht gut die Größendimension zwischen Altbestand der Gebäude und den Neubauten an der Hattwich-/Goebenstraße vor Augen führen.

Verantwortung
„Verantwortungsbewusstsein zeigt sich in dem Streben, den eigenen Pflichten bestmöglich nachzukommen“

von Uwe Klein

Verantwortung ist ein großes Wort. Der Duden definiert Verantwortung als „mit einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten Stellung verbundene[n] Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass (innerhalb eines bestimmten Rahmens) alles einen möglichst guten Verlauf nimmt, dass jeweils Notwendige und Richtige getan wird und möglichst kein Schaden entsteht.“

Warum engagieren wir uns ehrenamtlich in der SPD und darüber hinaus als von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Gemeindevertreter*innen?

Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Verantwortung für den Ort, in dem wir alle leben, in dem unsere Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen.

Verantwortung für den Ort, in dem auch wir uns in ein vielfältiges Vereinsleben einbringen.

Verantwortung für das Gemeinwesen.

Verantwortung übernehmen schließt einen respektvollen Umgang miteinander ein

Dass in einer Gemeindevertretung, in der unterschiedliche Menschen und Parteien vertreten sind, nicht immer alle einer Meinung sind, versteht sich von selbst. Diskussionen, die sich an der Sache orientieren und die offen und ehrlich geführt werden, sind das Rückgrat der Demokratie. Verantwortung zu übernehmen bedeutet daher nicht zuletzt einen respektvollen Umgang miteinander.

Verantwortung übernehmen für die Mitarbeitenden der Gemeinde

Weihnachtsbeleuchtung 2022? – Was denn sonst!

Kathrin Kröger Gemeindevertreterin (SPD)

Was macht die Weihnachtszeit so besonders? Es sind die zahlreichen Bräuche, die die Weihnachtszeit prägen und in jedem Jahr aufs Neue einzigartig machen. Ob es der Weihnachtsbaum ist, der uns in dieser Art und Weise seit dem 15. Jahrhundert begleitet, denn davor hingen die Menschen immergrüne Tannenzweige auf. Der Weihnachtsmann geht auf das 16. Jahrhundert zurück und er sollte als Gegensatz zum Heiligen Nikolaus dienen. Den ersten Adventskranz stellte der Hamburger Theologe J. Wiechern 1839 für Waisenkinder im damaligen Betsaal auf dem Stiftungsgelände in Hamburg-Horn auf. Die 24 Kerzen sollten den Waisenkindern die noch verbleibende Zeit bis Weihnachten aufzeigen. Der Adventskranz hatte 19 kleine Kerzen für die Wochentage und vier große Kerzen für die Adventsonntage. In der heutigen Zählweise können sogar bis zu 28 Kerzen entzündet werden. Die Weihnachtsbeleuchtung ist seit dem 13. Jahrhundert mit Weihnachten schon verknüpft und hat in Glienicke auch eine Tradition. Wenn wir in Glienicke reinkommen, empfängt uns die angestrahlte evangelischen Dorfkirche, ein Stück weiter erfreut uns der beleuchtet Tannenbaum am Dorfteich. Geht man weiter die Hauptstraße entlang erhascht der Blick einen weiteren erleuchteten Tannenbaum vor dem Rathaus und aus dem Giebel des Rathauses einen Stern. Ebenso begleitet einen eine dezente Weihnachtsbeleuchtung an diversen Straßenlaternen. Komme ich in der Adventszeit im Dunkeln nach Hause, bedeutet mir unsere Beleuchtung im Ort sehr viel und gerade in der jetzigen Zeit möchte ich nicht darauf verzichten. Zumal wir schon fast alles auf LED-Beleuchtung umgestellt haben. Gibt uns nicht das Leben mit Traditionen und Bräuchen auch Halt und Geborgenheit? Es gibt noch den einen oder anderen Brauch, der hier keine Erwähnung gefunden hat und es ist auch gar nicht wichtig, ob es sich um einen sehr alten Brauch handelt oder eines neueren Ursprungs handelt. Wichtig ist, dass er mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann. Und deshalb steht für mich außer Frage: Der Weihnachtsschmuck muss auch 2022 in Glienicke leuchten!

Staatliche Unterstützung bei hohen Energiekosten und Betriebskostenabrechnungen

Die Bundesregierung hat neben der bereits ausgezahlten Energiepauschale in Höhe von 300 € brutto, die im Dezember auch Renter:innen ausgezahlt wird, auch die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas von 19 auf 7 Prozent beschlossen. Im nächsten Jahr wird der Gaspreis auf 12 ct gedeckelt, bei Strom auf 40 ct. Die Abschlagszahlung für Gas und Wärme wird im Dezember vom Bund übernommen. Trotz der bereits von der Bundesregierung durchgeführten Entlastungsmaßnahmen sind die gestiegenen Kosten für Energie für Millionen Haushalte in Deutschland nicht tragbar. 

Matthias Kahl, Sozialdezernent des Landkreises Oberhavel, informiert über die Möglichkeiten, die Personen haben, wenn Sie nicht die Kosten für die gestiegenen Energiepreise tragen können. Mit einem Klick auf "weiterlesen" erfährst Du mehr. 

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