01.03.2026 in Veranstaltungen

Anknüpfend an die gut besuchte Veranstaltung am 17. Oktober 2024 lädt die SPD Glienicke erneut zu einem Themenabend ein, bei dem die Geschichte Glienickes im Mittelpunkt steht.
Anhand des „Glienicker Bilderbogen“ des Ortschronisten Joachim Kullmann werden ausgewählte Erzählungen und Geschichten vorgelesen. Begleiten Sie uns auf eine lebendige Reise durch die Vergangenheit unseres Ortes – mit historischen Schlaglichtern, persönlichen Anekdoten und manch überraschendem Detail aus früheren Zeiten. Ergänzende persönliche Erinnerungen aus dem Publikum sind explizit erwünscht.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 12. März um 19 Uhr im Café Lotte, Hauptstraße 9.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, wird um vorherige Reservierung direkt im Café unter der Telefonnummer 033056 / 433282 gebeten.
Wir freuen uns auf einen interessanten und unterhaltsamen Abend in gemütlicher Atmosphäre!
25.02.2026 in Bildung
von Uwe Klein
Die Gemeindevertretung von Glienicke/Nordbahn hat in ihrer Sitzung am 24. Februar 2026, in namentlicher Abstimmung, mit 15 Ja-Stimmen, 6 Stimmen bei einer Enthaltung, den Antrag der SPD-Fraktion zur Einführung einer strukturierten Projektplanung für Grundschule und Hort beschlossen.
Mit diesem Beschluss übernehmen wir Verantwortung für eine zielgerichtete und verlässliche Planung der weiteren Entwicklung von Grundschule und Hort. Einigkeit besteht seit Langem darüber, dass in beide Einrichtungen investiert werden muss. Der nun gefasste Beschluss schafft dafür eine klare Grundlage.
Struktur statt jahrelanger Diskussionen
Seit vielen Jahren wird in Glienicke über die Zukunft der Grundschule – insbesondere über das sogenannte „Haus 6“ – teils intensiv und kontrovers diskutiert. Unterschiedliche Einzelvorschläge und wiederkehrende Debatten in den kommunalpolitischen Gremien führten bislang jedoch nicht zu einer abschließenden Entscheidung.
Die nun beschlossene strukturierte Projektplanung soll diesen Zustand beenden. Vorgesehen ist ein klar gegliedertes Verfahren mit definierten Projektabschnitten, konkreten Meilensteinen sowie einer eindeutigen Beratungs- und Entscheidungsstruktur. Jeder wesentliche Schritt wird durch Beschlüsse der Gemeindevertretung legitimiert. Damit sollen Transparenz, Planungssicherheit und Verlässlichkeit gewährleistet werden.
Alle Optionen auf den Tisch
In den vergangenen Monaten zeichnete sich zunehmend ab, dass ein Neubau des „Haus 6“ keine politischen Mehrheiten finden wird. Vor diesem Hintergrund sollen nun sämtliche realistischen Optionen geprüft werden. Dazu gehören insbesondere die Betrachtung des Bestandes, mögliche Umbau- und Erweiterungsvarianten sowie eine wirtschaftlich tragfähige Nutzung vorhandener Gebäude.
Zudem soll die Entwicklung von Grundschule und Hort – auch im Hinblick auf die Anforderungen der Ganztagsbetreuung – künftig ganzheitlich betrachtet werden.
Schule und Hort gemeinsam denken
Für die SPD-Fraktion steht fest: Schule und Hort müssen gemeinsam geplant werden, um eine abgestimmte Nutzung des gesamten Schulcampus zu ermöglichen. Doppelnutzungen, Nachnutzungen bestehender Gebäude sowie eine pädagogisch sinnvolle und finanziell verantwortbare Gesamtlösung sind zentrale Bestandteile des neuen Planungsansatzes.
Mit dem Beschluss vom 24. Februar setzt die Gemeindevertretung ein deutliches Signal: Nach Jahren intensiver Diskussionen soll nun auf Grundlage einer klaren Struktur zügig eine tragfähige Entscheidung für den Bildungsstandort Glienicke/Nordbahn getroffen werden – im Interesse der Kinder, Eltern, Lehrkräfte und der gesamten Gemeinde.
23.02.2026 in Kommunalpolitik
von Susanne Kübler
Seit knapp sieben Jahren engagiere ich mich als Gemeindevertreterin kommunalpolitisch für unseren Ort. Weil ich glaubte, dass es leichter und erfüllender sei, etwas auf kommunaler Ebene zu bewegen. Weil Erfolge im direkten Umfeld schneller sichtbar würden.
Aber mehr denn je habe ich den Eindruck, dass parteitaktische Überlegungen jegliches inhaltliche Vorankommen in der Sache behindern. Exemplarisch dafür steht „Haus 6“.
Seit Bekanntwerden der Kostenentwicklung zeichnet sich ab, dass es für dieses Einzelprojekt keine politische Mehrheit (mehr) gibt. Um Grundschule und Hort dennoch sachgerecht weiterzuentwickeln, gab es auf Initiative eines Gemeindevertreters zwei Treffen mit Vertretern aller (!) Fraktionen zu diesem Thema. Diese verliefen konstruktiv, die Idee einer strukturierten Projektsteuerung fand breite Zustimmung über Fraktionsgrenzen hinweg. Ein gemeinsamer Antrag scheiterte am Ende aber an „Formalien“, so dass die SPD-Fraktion den Antrag schließlich alleine einbrachte.
Kompromiss als Wesenszug der Demokratie
Mich wundert es nicht, dass sich auf kommunaler Ebene immer mehr Menschen parteilos engagieren. Denn sie wollen konkret etwas bewegen, ohne sich Lagerlogik und Parteiräson unterordnen zu müssen.
Das bringt mich zum nächsten Wesenszug der Demokratie: dem Kompromiss. Viele Menschen radikalisieren sich zunehmend in ihren politischen Ansichten, egal ob „rechts“, „links“, „Mitte“ oder „Interessenvertretung“. Sie wollen ihre Vorstellungen zu 100 Prozent umgesetzt wissen. Auch hier sollte es niemanden wundern, wenn sich am Ende Fronten so sehr verhärten, dass es in der Sache zum Stillstand kommt. Für einen Kompromiss wiederum ist inhaltlicher Austausch unabdingbar.
Einander Erfolge gönnen
Der nächste Punkt: Wir müssen wieder lernen, einander Erfolge zu gönnen! Wenn ein guter Vorschlag von einer anderen Fraktion kommt, dann ist das kein Verlust für die eigene Fraktion, sondern ein Gewinn für die Kommune. Jeder, der „seine Idee“ öffentlich als Erfolg beklatscht, sollte dabei nicht vergessen, dass „seine“ Idee ohne die Zustimmung einer Mehrheit nichts weiter bliebe als eine Idee. Denn auch in der Gemeindevertretung Glienicke hat keine Fraktion die absolute Mehrheit.
Raum für Austausch schaffen
Was ich mir für uns Gemeindevertreter als politische Entscheidungsträger noch wünsche: Räume und Zeit für echten Austausch jenseits formaler Sitzungen. Thematische Runden, gerade zu weitreichenden Themen wie der Entwicklung des Schulcampus. Es ist offenkundig, dass das bisherige Verfahren von „Kenntnisnahmen“ und „Stellungnahmen“ ohne echte inhaltliche Auseinandersetzung nicht zielführend ist. Wenn diese Treffen transparent sind, dann zieht auch der Vorwurf der „Hinterzimmerpolitik“ nicht - ganz abgesehen davon, dass es Ressourcen und Kosten auf Seiten der Verwaltung spart.
Vielleicht hilft die Berücksichtigung dieser Punkte dabei, dass wir zukünftig auch mal wieder in der Sache vorankommen. Für unseren Ort und unser Miteinander würde ich mir das sehr wünschen.
22.02.2026 in Bildung
von Uwe Klein
Seit vielen Jahren wird in Glienicke/Nordbahn über das sogenannte Haus 6 der Glienicker Grundschule diskutiert – teils intensiv, teils kontrovers. Für die SPD-Fraktion ist klar: Die Weiterentwicklung unserer Grundschule und des Hortes braucht endlich eine verlässliche, strukturierte und zukunftsorientierte Grundlage.
Deshalb hat die SPD-Fraktion einen Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht, der eine nachhaltige, sachgerechte und transparente Beratung sowie Entscheidungsfindung sicherstellen soll. Ziel ist es, die Weiterentwicklung der Glienicker Grundschule und des Hortes nicht länger punktuell oder isoliert zu betrachten, sondern im Rahmen einer klar gegliederten Projektstruktur ganzheitlich anzugehen.
Strukturierte Projektplanung als Grundlage
Wir wollen ein nachvollziehbares Verfahren mit definierten Projektabschnitten und Meilensteinen. Jeder wesentliche Schritt soll durch Beschlüsse der Gemeindevertretung legitimiert werden. Damit schaffen wir Transparenz, Planungssicherheit und eine solide Grundlage für eine verantwortungsvolle Entscheidung.
Seit geraumer Zeit zeichnet sich ab, dass ein Neubau „Haus 6“ keine politischen Mehrheiten finden wird. Es ist an der Zeit, endlich alle Optionen zu betrachten, Grundschule und Hort (auch vor dem Hintergrund der Ganztagsbetreuung) gemeinsam zu denken und den Bestand und Umbauvarianten aller Gebäude unter die Lupe zu nehmen.
Hort und Schule gemeinsam denken
Für uns als SPD-Fraktion steht fest: Schule und Hort müssen endlich gemeinsam gedacht werden, damit eine abgestimmte Nutzung des gesamten Schulcampus möglich wird. Doppelnutzungen, Nachnutzungen bestehender Gebäude und eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung gehören zwingend zu einer verantwortungsvollen Planung dazu.
Unser Ziel ist eine langfristig tragfähige, pädagogisch sinnvolle und finanziell verantwortbare Lösung für den Bildungsstandort Glienicke/Nordbahn. Es ist an der Zeit für Kompromisse und Entscheidungen mit Augenmaß, Verantwortung und klarer Struktur – im Interesse der Kinder, der Eltern, der Lehrkräfte und der gesamten Gemeinde.