Inklusion – Brandenburg in Vorreiterposition

Veröffentlicht am 19.04.2012 in Bildung

Die neue Studie der Bertelsmann Stiftung stellt für Brandenburg eine Vorreiterposition in Sachen Inklusion aus. Das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern an Regelschulen wird in Brandenburg bereits in 39 Prozent der Fälle praktiziert. Dem gegenüber steht der bundesdeutsche Durchschnitt von 22 Prozent. Diese Zahlen für Förderschüler beziehen sich auf das Schuljahr 2010/11.

Im gesamten Land Brandenburg haben ca. 8 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen besonderen Förderbedarf. Die Studie ergab für die Zukunft der Inklusion, einen zusätzlichen Bedarf von 626 Lehrkräften für Brandenburg, d.h. eine jährliche Investition von 44 Millionen Euro in das Brandenburger Bildungssystem.
Die Ausbildung soll, wenn der Zeitplan eingehalten wird, in diesem Jahr starten. In Brandenburg werden zum nächsten Schuljahr 80 Schulen, die mit 100 zusätzlichen Lehrerstellen ausgestattet werden, die Inklusion starten. Die zusätzlich bereitgestellten finanziellen Mittel betragen zwei Millionen Euro.
Glienicke hätte sich ebenfalls als einzige Pilotschule in Oberhavel verdient machen können, aber leider hat sich das Lehrerkollegium dagegen ausgesprochen. Obwohl schon jetzt 12 Kinder mit diagnostiziertem Förderbedarf/Auffälligkeiten an der Glienicker Schule unterrichtet werden.
Die brandenburgische Bildungsministerin Martina Münch (SPD) bekräftigte, an der Inklusion führe kein Weg vorbei. Sie unterstrich dies mit ihrer Aussage, dass wir eine Chancengerechtigkeit für alle Menschen in unserem Land bräuchten.

Kathrin Kröger (SPD)

 
 

Kandidaten für den Kreistag Oberhavel

 

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