30.04.2026 in Kommunalpolitik

Prüfauftrag für einen Rundweg um den Dorfanger

 

Ein  beliebter Aufenthaltsort ist der Dorfanger im Ortszentrum. Vor allem für die Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten Seniorenpflegeheims ist er ein willkommenes Ausflugsziel für einen kleinen Spaziergang mit und ohne Angehörige. Immer wieder wird dabei der Wunsch nach einem kompletten Rundweg geäußert, wie es ihn historisch einmal gab. Auch der vorhandene „Wunschweg“ auf der nördlichen Seite ist ein sichtbarer Ausdruck dafür.
Gemeinsam mit der Fraktion Die Linke haben wir daher folgenden Antrag eingebracht: Der Bürgermeister wird beauftragt zu prüfen, „wie, in welchem Zeitraum und mit welchen Kosten ein barrierefreier Rundweg um den Dorfanger realisiert werden kann“. Die barrierefreie Anbindung des Seniorenpflegeheims ist explizit mit aufzunehmen. Das Ergebnis soll den Gemeindevertretern im September vorgelegt werden.
 

29.04.2026 in Veranstaltungen

Kneipenquiz zum Europatag – Gemeinsam Europa feiern!

 

Die internationale Geopolitik und Wirtschaftspolitik sind zunehmend von nationalistischen Alleingängen und völkerrechtswidrigen Handlungen geprägt. Dabei zeigt sich, wie wichtig supranationale Organisationen, übergeordnetes Recht und internationale Zusammenarbeit für Frieden und Wohlstand sind.

Die Europäische Gemeinschaft steht für genau diese Werte. Um dies zu würdigen und zu feiern, lädt die SPD Glienicke am Europatag zu einem besonderen Kneipenquiz ein: Neben einem unterhaltsamen und informativen Quiz rund um Europa, bietet die Nachmittagsveranstaltung Raum für Austausch und geselliges Beisammensein in lockerer Runde.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung zum Quiz ist - sowohl für Teams als auch für Einzelspieler - noch am Veranstaltungstag selbst möglich. Eine frühzeitige verbindliche Anmeldung sichert Tischplätze!

Datum: Samstag, 9.5.2026
Zeit: 17-19 Uhr
Ort: Silvis Treffpunkt,

Hauptstraße 64a (Eingang zur Dreifeldhalle)

Durch den Nachmittag führt Quiz-Master Christopher Gordjy (Mitglied im deutschen Quiz-Verein).

Glienicker mit ungarischen Wurzeln erhalten (als Dankeschön für das Ergebnis der ungarischen Parlamentswahl im April) ein Freigetränk.

Kommt vorbei, bringt Familie und Freunde mit und lasst uns den Gedanken der Europäischen Union "In Vielfalt geeint" gemeinsam feiern! Wir freuen uns auf euch!

Weitere Infos und Anmeldung unter info@spd-glienicke.de

22.04.2026 in Kommunalpolitik

Neuwahl GVT-Vorsitz - Chance verpasst

 

Durch den Austritt von zwei Gemeindevertretern aus der CDU-Fraktion und die anschließende Gründung einer neuen Fraktion hat sich die politische Zusammensetzung in der Gemeindevertretung verändert. In der Sitzung im April stand daher folgerichtig auch die Neubesetzung der Fachausschüsse auf der Tagesordnung.

Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion einen Antrag eingebracht, auch den Vorsitz der Gemeindevertretung neu zu wählen. In der Fortsetzungssitzung am 22. April 2026 wurde zunächst über die Abwahl des bisherigen Vorsitzenden abgestimmt – ein rechtlich erforderlicher Schritt vor einer Neuwahl. 

Das Abstimmungsergebnis der geheimen Wahl spiegelte die Gespaltenheit der Gemeindevertretung hinsichtlich der Personalie wider: Zehn Mitglieder stimmten für die Abwahl, zehn dagegen.

Damit bleibt der amtierende Vorsitzende weiter im Amt. Für eine erfolgreiche Ab- und damit Neuwahl wäre eine qualifizierte Stimmenmehrheit nötig gewesen. Das heißt, 12 der 23 Mitglieder der Gemeindevertretung hätten zustimmen müssen.

Dieses Ergebnis unterstreicht den Eindruck, aus dem heraus der Antrag gestellt wurde: die Unzufriedenheit mit dem amtierenden GVT-Vorsitzenden ist seit Beginn der Legislaturperiode deutlich gestiegen. Dies hat aus unserer Sicht maßgeblich mit seinem Agieren im Bürgermeisterwahlkampf zu tun. Auch war es dieser Vorsitzende, der aktiv verhindert hat, dass die SPD-Fraktion als zweitstärkste Fraktion den Vorsitz des Hauptausschusses stellt - eine langjährige demokratische Gepflogenheit. Statt dessen wurde ein weiterer CDU-Vertreter installiert.

Aus unserer Sicht wurde die Chance verpasst, einen GVT-Vorsitz zu wählen, der oder die eine höhere Zustimmung für eine Repräsentation dieses Gremiums erhalten hätte. Damit wäre ein echter Neuanfang möglich gewesen.
 

21.04.2026 in Allgemein

Persönliche Erklärung von Uwe Klein

 

Tagesordnungspunkt 7 / Sitzung der Gemeindevertretung am 21.04.2026

Wer die aktuellen Veröffentlichungen im Glienicker Kurier verfolgt, könnte den Eindruck gewinnen, ich hätte mich politisch von meinen Grundüberzeugungen entfernt.

Diesen Eindruck möchte ich klar korrigieren.
Ich bin und bleibe Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und stehe zu ihren Grundwerten: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Diese sind für mich nicht verhandelbar – und sie sind mit den Positionen der Alternative für Deutschland nicht vereinbar.

Gleichzeitig gehört es zur kommunalen Praxis, dass man miteinander spricht – mit allen gewählten Vertretern. Gespräche sind kein politisches Bündnis, sondern Voraussetzung für funktionierende Gremienarbeit. In der aktuellen Diskussion wird jedoch genau das anders dargestellt. Es entsteht der Eindruck, als sei bereits der Austausch ein Problem.

Diese Verkürzung wird der Realität nicht gerecht. Umso mehr, wenn man berücksichtigt, dass  zu Beginn dieser Legislaturperiode, von der Glienicker CDU Gespräche mit der AfD geführt wurden, um Mehrheiten zu organisieren und personelle Entscheidungen abzusichern.

Deshalb sollte für die Bewertung politischen Handelns ein einheitlicher Maßstab gelten – unabhängig davon, von wem es ausgeht.

Ich nehme wahr, dass die Debatte derzeit stark personalisiert geführt wird. Ich halte das nicht für zielführend. Ich hatte gehofft, dass nach dem Wahlkampf im letzten Jahr die persönlichen Angriffe und Diffamierungen aufhören. Dass endlich Schluss damit ist, immer wieder zu versuchen, andere zu diffamieren und zu diskreditieren. Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt, wie aktuelle Veröffentlichungen der CDU und aus ihrem Umfeld zeigen.

Ich bin mir über die Zielrichtung dieser Kampagne der Glienicker CDU gegen die Glienicker SPD und vor allem auch gegen mich persönlich nicht sicher. Rein parteipolitisch oder mit dem Ziel mich soweit persönlich zu treffen, damit ich in der Gemeindevertretung aufhöre?

Eines kann ich dazu nur sagen. Diesen Stil verabscheue ich zutiefst.

Für mich bleibt entscheidend: Sacharbeit, Verlässlichkeit und die Orientierung an Recht und Gesetz – im Interesse unserer Gemeinde. Und ich finde: Entscheidend ist nicht, wer Gespräche führt – sondern wofür man steht und wie man handelt.

Uwe Klein

06.04.2026 in Veranstaltungen

Einladung

 

 

"Das rote Mikro"

 

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