Es geht voran in Sachen Sporthalle

Veröffentlicht am 24.04.2015 in Sport

von Uwe Klein

Die Gemeinde Glienicke möchte einen 25-jährigen Mietvertrag für die noch zu bauende Sporthalle auf dem Schulcampus an der Schönfließer Straße abschließen. Das hat in seiner gestrigen Sitzung der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) der Gemeindevertretung zum Beschluss nach stundenlangen zähen Verhandlungen einstimmig empfohlen. Sollte die Glienicker Gemeindevertretung der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses folgen, muss dieser Vertrag im Anschluss noch von der Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt werden.

Bereits in der ersten Sitzung des Sozialausschusses in dieser Legislaturperiode hatte ich einen Vorschlag unterbreitet, der es möglich machen sollte, dass für die Glienicker Sportvereine endlich genügend Sporthallenkapazitäten zur Verfügung stehen. Der von mir vor 9 (!!!) Monaten  gemachte Vorschlag, das für den Bau der Sporthalle auf dem Schulcampus an der Schönfließer Straße benötigte Grundstück von der ASG im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages zu pachten, wird jetzt von einem Finanzinvestor umgesetzt.

Vom Finanzinvestor wurde in der gestrigen Sitzung des (HFA) noch einmal betont, dass die kalkulierte Bauzeit für die neue Sporthalle bei sieben Monaten liegt. Damit könnte, so die Verträge von der Kommunalaufsicht als Aufsichtsbehörde der Gemeinde Glienicke, zeitnah genehmigt werden, Anfang des nächsten Jahres die neue Sporthalle den Nutzern übergeben werden.

Vorgesehen ist, dass die Gemeinde Glienicke die Sporthalle mietet und während der Schulzeit an das Neue Gymnasium untervermietet. Da die Glienicker Sportvereine die Sporthalle nur in den Nachmittagsstunden und an den Wochenenden nutzen, lassen sich durch die Untervermietung an das Neue Gymnasium Glienicke Synergieeffekte zum Wohle Glienickes nutzen. Der Geschäftsführer der „Anerkannten Schulgesellschafft“ (ASG) Elmar Süß reiste zur gestrigen Sitzung extra aus Annaberg Buchholz an. Seit der Präsentation meines Vorschlages im letzten Sommer wurde von Seiten Herrn Süß alles unternommen, damit zügig gebaut werden kann.

Warum der Glienicker Haupt- und Finanzausschuss und mit ihr die Glienicker Gemeindeverwaltung ein dreiviertel Jahr für die Diskussion in dieser Frage gebraucht hat, werde ich wohl nie verstehen. Mit einer sachgerechten und schnellen Vorbereitung dieses Themas unter rechtzeitiger Vorlage aller für die Beratung notwendigen Unterlagen von Seiten der Gemeindeverwaltung, also mithin des Glienicker Bürgermeisters, hätte die gestrige Entscheidung voraussichtlich schon wesentlich früher fallen können.

Letztendlich entscheidend ist aber, dass die Glienicker Gemeindevertretung in der nächsten Woche den gestern empfohlenen Vorvertrag zur Anmietung der Sporthalle beschließt, anschließend alle Unterlagen der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorgelegt werden und diese dann die Genehmigung erteilt.

 
 

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