Sportplatz Bieselheide: CDU nimmt Anlauf und springt wieder mal zu kurz

Veröffentlicht am 23.04.2013 in Kommunalpolitik

Foto: privat

Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich den Antrag der CDU/FDP-Fraktion, die Verwaltung zu beauftragen, eine Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide durch die Gemeindeverwaltung prüfen zu lassen. Immerhin greift die CDU damit auf, was unsere Fraktion bereits vor einigen Monaten hier im Glienicker Kurier thematisiert hat, nämlich die Aufforderung, den Sport in Glienicke zu unterstützen und nicht zu behindern.

 

Ergänzender Änderungsantrag

Doch springt die CDU/FDP-Fraktion mit ihrem Antrag mal wieder viel zu kurz. So scheint der CDU nicht bekannt gewesen zu sein, dass es neben der Aufstockung des Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz Bieselheide auch noch die Option für einen Anbau gibt. Damit die Verwaltung alle möglichen Optionen für eine Verbesserung des Angebotes auf dem Sportplatz prüfen kann, hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Änderungsantrag eingereicht.

Gesamtkonzept für den Sportplatz

Mehr noch: Aus unserer Sicht ist es zwingend erforderlich, ein nachhaltiges zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die Erweiterung der räumlichen Kapazitäten auf dem Sportplatz Bieselheide zu entwickeln. Ein Gesamtkonzept, das bei Bedarf über mehrere Jahre abschnittsweise umgesetzt werden kann. Schon jetzt zeigt sich, dass Umkleide- und Verwaltungsräume für die 19 Fußballmannschaften von SV Glienicke und BSC Fortuna im Punktspielbetrieb, aber auch beim normalen Paralleltraining von Fußballern und Leichtathleten, regelmäßig an ihre Grenzen kommen. Angesicht der zunehmenden Nutzerzahlen und Erfolge der Sportvereine hat die SPD-Fraktion daher ein ganzheitliches „Zukunftskonzept für den Sportplatz Bieselheide“ erarbeitet und der Gemeindevertretung am 10. April vorgelegt (als Download unter www.spd-glienicke.de verfügbar).

Mit den Sportvereinen

Die konkrete Ausgestaltung der gewünschten Erweiterung der räumlichen Kapazitäten kann aus Sicht der SPD-Fraktion auch nur gemeinsam mit den Sportvereinen erfolgen.
Erinnert sei hier an den unrühmlichen Versuch von CDU/FDP im Schulterschluss mit der GBL in dieser Legislaturperiode, die Gebühren für die Nutzung unserer Sportstätten für die Glienicker Sportvereine zu verdreifachen. Nur der massive Protest der Sportvereine, unter anderem mit einer Demonstration vor der Gemeindevertretung, konnte die CDU stoppen.

Uns sollte es zwar recht sein, wenn die CDU im Vorlauf auf die nächste Kommunalwahl nun Anträge stellt, die den Glienicker Sportvereinen zu Gute kommen. Nur bedeutet gut gemeint leider nicht immer auch gut gemacht. Zum Glück können die Glienicker auf eine SPD zählen, die die inhaltliche Abstinenz der CDU in der hiesigen Kommunalpolitik auch in Zukunft mit Sachverstand ausgleicht.

 
 

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