23.08.2026 in Kommunalpolitik

SPD-Fraktion will kommunalen Wohnungsbau in Glienicke endlich voranbringen

 

Bezahlbarer Wohnraum für Glienickerinnen und Glienicker – SPD bringt Antrag für kommunale Wohnungen in der Leipziger Straße ein


Die SPD-Fraktion Glienicke will den kommunalen Wohnungsbau in der Gemeinde endlich konkret voranbringen. Für die Sitzung der Gemeindevertretung am 22. September 2026 beantragt sie, das gemeindeeigene Grundstück Leipziger Straße 38 grundsätzlich für den Bau kommunaler Wohnungen zu nutzen. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der vorrangig Glienicker Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.
„Glienicke ist ein attraktiver Wohnort – aber für viele Menschen wird es immer schwieriger, hier eine bezahlbare Mietwohnung zu finden. Wir wollen deshalb, dass die Gemeinde selbst aktiv wird und Wohnungen schafft, bei denen nicht die Gewinnerzielung, sondern bezahlbares Wohnen im Mittelpunkt steht“, erklärt die SPD-Fraktion.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen großen Wohnblock. Auf dem Grundstück Leipziger Straße 38 könnten beispielsweise Stadtvillen entstehen, die sich in die umliegende Bebauung einfügen. Bereits 2020 hatte die Gemeindevertretung einstimmig beschlossen, städtebauliche Varianten für eine intensivere Nutzung des Grundstücks zum Zweck des kommunalen Wohnungsbaus entwickeln zu lassen. Im Mai 2021 wurden entsprechende Varianten eines Planungsbüros im zuständigen Ausschuss vorgestellt. Zu einer Entscheidung kam es damals jedoch nicht.
„Fünf Jahre nach Vorstellung der Varianten ist es Zeit, aus Überlegungen konkrete Schritte werden zu lassen. Wir wollen das Thema wieder auf die Tagesordnung setzen und zu einer Entscheidung kommen“, so die SPD-Fraktion.
 

So könnte es auf dem kommunalen Grundstück an der Leipziger Straße aussehen

Der Antrag sieht deshalb ein konkretes Vorgehen vor: Der Planungsausschuss soll auf Grundlage der bereits erarbeiteten Varianten eine Empfehlung für die Bebauung entwickeln. Eine Änderung des bestehenden Bebauungsplans soll möglichst vermieden werden. Parallel soll der Hauptausschuss Finanzierungsmodelle prüfen und untersuchen, wie Planung und Bau effizient gemeinsam ausgeschrieben werden können.
Besonders wichtig ist der SPD, dass die Wohnungen möglichst den Menschen zugutekommen, die bereits in Glienicke leben. Deshalb soll geprüft werden, ob bei der Vergabe ein Punkteverfahren nach dem Vorbild Hohen Neuendorfs – ein sogenanntes „Einheimischenmodell“ – möglich ist. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft der Stadt Hohen Neuendorf soll untersucht werden.
Kommunaler Wohnungsbau kann gerade in einer Gemeinde wie Glienicke einen wichtigen Beitrag leisten. Bezahlbare Mietwohnungen werden für Familien und Alleinerziehende ebenso benötigt wie für junge Menschen, die aus dem Elternhaus ausziehen möchten. Kleinere und barrierefreie Wohnungen können älteren Glienickerinnen und Glienickern ermöglichen, in ihrem Heimatort zu bleiben. Auch Erzieherinnen und Erzieher, Pflegekräfte, Handwerker oder Beschäftigte der Gemeinde sind darauf angewiesen, in der Nähe ihres Arbeitsplatzes bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Für die SPD ist kommunaler Wohnungsbau zugleich eine Investition in die Zukunft: Grundstück und Wohnungen bleiben im Eigentum der Gemeinde und damit dauerhaft kommunales Vermögen. Werden die Wohnungen ohne Gewinnerzielungsabsicht vermietet und lediglich Finanzierung, Bewirtschaftung sowie notwendige Rücklagen berücksichtigt, können Mieten ermöglicht werden, die deutlich unter den üblichen Vergleichsmieten liegen.
„Wir wollen, dass Menschen auch künftig unabhängig von ihrem Einkommen in Glienicke leben können. Wenn wir bezahlbaren Wohnraum wollen, dürfen wir nicht nur darauf hoffen, dass der private Markt ihn schafft. Als Gemeinde haben wir die Möglichkeit, selbst Verantwortung zu übernehmen. Diese Chance sollten wir jetzt nutzen.“

13.08.2026 in Veranstaltungen

65 Jahre Mauerbau – Erinnern und Gedenken

 
Gedenken 65 Jahre Mauerbau Edelhofdamm

Heute jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 65. Mal. Am Edelhofdamm fand die jährliche Gedenkveranstaltung statt, um an die Opfer der Berliner Mauer und der deutschen Teilung zu erinnern.

Wie in jedem Jahr nahmen selbstverständlich auch Vertreterinnen und Vertreter der SPD Glienicke/Nordbahn an der Gedenkveranstaltung teil.

Das Erinnern an die Opfer mahnt uns, Freiheit und Demokratie niemals als selbstverständlich anzusehen. Gerade heute bleibt es unsere gemeinsame Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten, für ein friedliches und geeintes Deutschland und Europa einzustehen und der Spaltung der Gesellschaft entgegen zu wirken.

Wir gedenken der Opfer der Berliner Mauer und der deutschen Teilung.

 

Foto: Ortsvereinsvorsitzende, Fraktionsmitglieder und stellvertretender Landrat Oberhavels

05.07.2026 in Veranstaltungen

"Wilder Abend" mit Derk Ehlert

 

Immer mehr Tiere leben in den Großstädten. Wildschweine, Füchse, Steinmarder, Waschbären und Biber sind mitunter fester Bestandteil der "Stadtvielfalt" geworden.

Immer öfter gibt es Meldungen von Wildtieren, die außerhalb des Waldes in Parkanlagen, Gärten, Kleingärten und sogar auf großen Stadtplätzen beobachtet werden. Die Tiere scheinen sich an das Leben der Menschen angepasst und als sogenannte "Kulturfolger" die Vorzüge der Großstadt für sich entdeckt zu haben. Sie sorgen durch ihr Auftreten aber auch immer wieder für großes Aufsehen, beispielsweise, wenn plötzlich ein Waschbär am Alexanderplatz, ein Fuchs auf dem Breitscheidplatz oder eine Rotte Wildschweine mitten durch Glienicke/Nordbahn laufen.

Über die Gründe des Auftretens und die veränderten Lebensweisen, die damit verbundenen Gefahren und Konflikte, die zwischen Menschen und Tieren entstehen, berichtet der Glienicker Derk Ehlert, Berlins Wildtierbeauftragter. In seinem Vortrag im Rahmen des "Wilden Abends" am 8. September um 18 Uhr gibt er zudem Hinweise über dem Umgang mit unseren wilden Nachbarn.
 

Da der Platz im Café "Frau Behrens Torten" begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich!! Anmeldungen bitte per Mail an info@spd-glienicke.de.

25.06.2026 in Kommunalpolitik

Veränderungssperre für die Galerie Sonnengarten

 

Eine einstimmige Empfehlung im Planungsausschuss am 10. Juni erhielt die Beschlussvorlage für eine Veränderungssperre im Gebiet der Galerie Sonnengarten. Sobald diese in der Gemeindevertretung (GVT) beschlossen wird (voraussichtlich am 7. Juli) kann der Eigentümer keine neuen baulichen Anlagen errichten oder bestehende Gebäude wesentlich verändern.

Die Sperre ist eine Absicherung und gilt übergangsweise, bis wir als Gemeinde einen verbindlichen Bebauungsplan für das Gebiet erarbeitet haben. Die Aufstellung eines B-Planes "Galerie Sonnengarten" erfolgte ebenfalls auf Antrag der SPD-Fraktion und wurde bereits am 30. September 2025 in namentlicher Abstimmung einstimmig von der GVT beschlossen.

Der Planungsausschuss machte in seiner Juni-Sitzung zudem deutlich, dass die Erstellung dieses B-Plans die höchste Priorität für die Gemeindevertreter hat.

18.06.2026 in Kommunalpolitik

Handlauf an der Alten Halle

 

Zur Beratung und Empfehlung im Sozialausschuss am 15. Juni brachte die SPD-Fraktion den Antrag ein, einen weiteren/verlängerten Handlauf an den Stufen zur Alten Halle zu installieren. Der dortige Zugang zur Geschäftsstelle vom SV Glienicke wird nahezu täglich frequentiert. Weiterhin dient er als Notausgang für Veranstaltungen in der Alten Halle. Um die Sturz- und Stolpergefahr zu reduzieren, wäre ein weiterer Handlauf ein kleiner Beitrag zu mehr Sicherheit und Barrierefreiheit.

Da der Bürgermeister ankündigte, einen solchen Handlauf als "Geschäft der laufenden Verwaltung" zeitnah umzusetzen, zog unsere Fraktion den Antrag zurück. Wir werden spätestens nach den Sommerferien nachhaken, inwieweit die Ankündigung umgesetzt wurde!

"Das rote Mikro"

 

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