Für ihren diesjährigen Neujahrsempfang hatte sich die Glienicker SPD etwas Besonderes ausgedacht: Zum ersten Mal empfing sie Mitglieder und Gäste in der „Käseglocke“ im Sonnengarten. Und die Premiere kam bei den knapp 50 Teilnehmern sehr gut an. Im ungewöhnlichen Ambiente des Ladengeschäfts feierte die SPD am 11. Februar bis in die frühen Morgenstunden. Der alljährliche Empfang bietet einen guten Anlass für ein Wiedersehen, für den privaten Austausch und natürlich für das politische Gespräch. Unter dem Motto „Anderssein“ hatte der Vorsitzende der Glienicker SPD in seiner Begrüßungsrede den Bogen weit gespannt. Er appellierte, besonders wachsam zu sein, wenn eine Aushöhlung des solidarischen Systems drohe. Als Beispiel nannte er die derzeitige Gesundheitspolitik und die Pflegeversicherung. Das klare „Nein“ der Sozialdemokratie, der Sozialverbände und der Gewerkschaften zur Kopfpauschale sei wichtig, um den Sozialstaat nicht zu gefährden. Immerhin habe die Bundesregierung ihre Pläne zur Zusatz-Pflichtversicherung für die Pflege vorerst aufs Eis gelegt. Das sei schon ein großer Erfolg. Für die Kommunalpolitik könnten die Glienickerinnen und Glienicker in gleichem Maße erwarten, dass die Glienicker SPD ihre sozialpolitische Verantwortung wahrnimmt.