10 Punkte für mehr Sicherheit - Skateranlage und Bürgerpark im Fokus

Veröffentlicht am 02.07.2017 in Jugend

von Uwe Klein

Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel mit dem Titel: „Abendliche Zustände im Bürgerpark – Endlich Verantwortung übernehmen!“ veröffentlicht. Die abendlichen Zustände an der Skateranlage und dem Bürgerpark können niemanden gleichgültig lassen. Zumindest niemanden, dem die Entwicklung Glienickes am Herzen liegt.

Meiner Überzeugung nach reicht es nicht aus, gelegentlich das Ordnungsamt in den Bürgerpark zu schicken und ansonsten auf die Polizei zu verweisen. Drogenverkauf- und -konsum, Vandalismus, alkoholreiche Partys mit anschließender Vermüllung des öffentlichen Raums und andere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten beschreiben eine Entwicklung direkt in unserem Ortszentrum, der endlich konsequent und in der Breite entgegen getreten werden muss.

Hierfür habe ich erste Überlegungen ausgearbeitet, die ich im morgigen Sozialausschuss vorstellen werde. Diese erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen als Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung eines gemeinsamen, von allen unterstützten Konzepts dienen, das sich als Handlungsgrundlage für eine Verbesserung der derzeitigen Situation bewährt.

ch danke allen, die mich bei der Erstellung mit Rat, Anregungen und vor allem fachlich unterstützt haben. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Konzept von allen Glienickerinnen und Glienickern rege diskutiert und weitere Verbesserungsvorschläge gemacht werden!

Das Gesamtkonzept steht hier als Download zur Verfügung. Zusammenfassend schlage ich folgenden „10-Punkte-Plan“ vor:

1. Verstärkung der Präsenz von aufsuchender Jugendsozialarbeit, Ordnungsamt und Polizei zu „kritischen Zeiten“ (Punkt 1.3) und Schaffung entsprechender Voraussetzungen

2. Systematische Dokumentation und Evaluation der Entwicklungen im Bürgerpark, an der Skateranlage und im schulnahen Gebiet unter Einbeziehung aller Akteure

3. Stärkere Einbeziehung von Grundschule und Gymnasium bei der Prävention und „Resozialisierung“ betroffener Jugendlicher

4. Einbeziehung von Jugendlichen in Ortsgeschehen und Ortsgestaltung

5. Kooperation mit Berliner Polizei

6. Ansprechpartner in Gemeinde für betroffene Eltern etablieren

7. Ausweitung und zielgruppengerechte Bekanntmachung von Angeboten für Kinder und Jugendliche, insbesondere in Ferienzeiten

8. Anwendung der „Broken-Windows-Theorie“ im Bürgerpark

9. Wiederbelebung der eingeschlafenen Glienicker Sicherheitspartnerschaft

10. Sanktionierungen mit Ortsbezug

Ich bin mir sicher, dass wenn alle Akteure (Punkt 3.2) an einem Strang ziehen, unser Bürgerpark wieder zu einem Ort wird, an dem sich Jung und Alt gleichermaßen wohlfühlen und gerne aufhalten.

Download des Konzeptes (221kB)

 
 

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