Kein Atomstrom für Glienicke

Veröffentlicht am 05.06.2010 in Kommunalpolitik

Der Stromliefervertrag für die kommunalen Verbrauchsstellen (alle kommunalen Gebäude und Straßenbeleuchtungen) wird neu ausgeschrieben. In der Beratung des Haupt- und Finanzausschusses zu diesem Thema ist sich die Mehrheit der Gemeindevertreter einig gewesen, alle Stromanbieter auszuschließen die ihren Strom mit Hilfe von Kohle und/oder Kernenergie produzieren.
Um so erstaunlicher ist es, dass dann der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses gerade diese Einschränkung in der Beschlussvorlage für die Gemeindevertretung „vergessen“ hat.

Die SPD-Fraktion ist allerdings nicht bereit grünen Strom als „Schummelpackung“ auszuschreiben. Deshalb haben wir in der Gemeindevertretung am 12. Mai beantragt, dass der bei der Ausschreibung für den zukünftigen kommunalen Stromlieferanten alle Konzerne nicht berücksichtigt werden, die direkt noch indirekt ihren Strom mit Hilfe von Kohle oder Kernenergie produzieren.
Die Gemeindevertretung hat den Antrag der SPD-Fraktion dann auch ohne die Stimmen aus den Reihen der CDU/FDP beschlossen.

 

"Das rote Mikro"

 

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