Wieder einmal keine kurzfristige Lösung in der Gemeindevertretung
Die Zufahrt neben der Grundschule zur Dreifeldhalle/Mensa wird in der Zeit von 07:30 Uhr bis 08:00 Uhr und 13:00 bis 14:00 Uhr durch geeignete Maßnahmen für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Über diesen Antrag der SPD-Fraktion wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 16.April beraten.
Durch die Vielzahl der Kinder, die am Morgen mit dem Auto zur Schule gefahren werden, entsteht ein relativ hohes Verkehrsaufkommen in sehr kurzer Zeit. Dadurch kommt es fast täglich zu Situationen, durch die, die Kinder auf dem Weg zur Schule gefährdet werden.
Diese von der SPD beantragten Maßnahmen sind wegen der fehlenden Einsicht einiger weniger Eltern notwendig. Da sich dieses trotz vieler Gespräche und Aktionen vonseiten der Eltern nicht gebessert hat, sollte eine kurzfristige Lösung durch die beantragten Maßnahmen gefunden werden! Die Gefährdung der Schulkinder soll somit minimiert werden.
Bereits im Jahr 2004 stellte die SPD-Fraktion einen Antrag, der vorsah diese Zufahrt zeitweilig mittels einer Schranke zu schließen. Vor vier Jahren fand dieser Antrag keine Mehrheit und wurde zur Beratung in den zuständigen Fachausschuss verwiesen. Tenor damals: Wenn Eltern dieses Chaos verursachen, sollen sich die Eltern beziehungsweise Schulgremien auch um das Problem kümmern.
Damit blieb der Antrag zur Schulwegsicherung in den Ausschussberatungen „stecken“. Im Rahmen der Gespräche über die Gestaltung der Zuwegung zum Bürgerpark wurde dann nochmals über eine mögliche zeitweilige Sperrung im Planungsausschuss beraten. Ergebnis: Durch eine deutliche farbliche Gestaltung soll dieser Bereich den Eindruck einer „Fußgängerzone“ erwecken. Eine weitere Zufahrt ist aber möglich.
Da die besagten Parkplätze morgens für die Lehrer und am Nachmittag für Veranstaltungen und die Sportler benötigt werden, ist eine dauerhafte Schließung leider nicht möglich.
Da sich das morgendliche Chaos auf der Zufahrt zur Dreifeldhalle/Mensa nicht verbessert hat, wurde von der SPD-Fraktion der Antrag gestellt, diese Zufahrt zeitweilig für den Fahrzeugverkehr zu sperren. Inzwischen sind wir einen kleinen Schritt weiter als vor vier Jahren. Etliche Gemeindevertreter äußerten auch diesmal wieder, dass die engagierten Eltern der Grundschule beispielsweise als Verkehrshelfer fungieren könnten. Eine Sperrung kommt nicht in Frage und was sind denn wohl „geeignete Maßnahmen“? So Äußerungen in der Sitzung der Gemeindevertretung am 16.April. Die CDU/FDP-Fraktion stimmte zu, dass hier etwas passieren müsse. Durch einen eigenen Antrag, in dem sie auch die Situation im Bereich des „Zebrastreifens“ mit behandelt sehen will, brachte sie wenigstens ihre grundsätzliche Zustimmung zum Ausdruck.
Leider zeichnete sich auch diesmal keine Mehrheit für den Antrag der SPD zur Schulwegsicherung ab.
Wenigstens konnte erreicht werden, dass die Gemeindevertretung einstimmig ihren festen Willen bekundete etwas für die Sicherheit unserer Schulkinder zu unternehmen.
Unter der Bedingung, dass diesmal wenigstens die Gemeindevertretung ihren Willen bekundet hat hier etwas zu ändern, hat sich die SPD-Fraktion bereit erklärt einer Verweisung des Antrages in den Infrastrukturausschuss zuzustimmen. Dieser soll jetzt bis zum 2.Juli Vorschläge erarbeiten.
Doch nach den Äußerungen einiger Gemeindevertreter am 16.April erscheint es fast aussichtslos, dass es eine Mehrheit für die zeitweilige Sperrung der Zufahrt geben wird.
Aber die Hoffnung will ich nicht aufgeben, vielleicht haben die entsprechenden Gemeindevertreter ja die letzten vier Jahre genutzt, um intensiv an einer anderen Lösung zu arbeiten, und überraschen uns damit. Das so hoffe ich aber noch so rechtzeitig, dass nicht erst ein Kind angefahren wird.