Eine kleine Fläche mit einfachem Maschendrahtzaun: die Hundewiese in Bernau
In der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen, Wohnen und Umwelt am 13. November (nach Redaktionsschluss) stand unter anderem die Stellungnahme der Fraktionen zum möglichen Standort einer Hundewiese in Glienicke auf der Tagesordnung. Zur Auswahl standen mehrere Grundstücke, wobei von vornherein das eine oder andere Areal aus unterschiedlichen Gründen nicht in Frage kam. Martin Braun, Sprecher der Initiatorengruppe Hundewiese, hat in einer der letzten Sitzungen nochmals verdeutlicht, dass es den Initiatoren in erster Linie um einen geschützten Hundeauslaufplatz in Glienicke geht.
Bei der jetzt vorgelegten Auswahl hat sich für die SPD-Fraktion der Vorschlag Karl-Liebknecht-Straße/Am Erlengrund mit einer Größe von 1.744 Quadratmetern als Favorit herausgestellt. Das Grundstück liegt zentral, nicht direkt an einer Hauptstraße und ist gut erreichbar. Wir meinen auch, dass es einem Hund, der Bewegung haben möchte, „tierisch egal“ ist, ob das Grundstück eine quadratische, rechteckige oder runde Form aufweist.
Wie mit simplen Mitteln die Gestaltung und Einzäunung solch einer Hundewiese erfolgen kann, konnte ich bei einem Besuch in Bernau in Augenschein nehmen. Hier liegt die Hundewiese zwischen der Hauptverkehrsstraße und der Bernauer Stadtmauer und hat einen Maschendrahtzaun als Einzäunung. Es geht doch! Warum müssen wir es in Glienicke immer so kompliziert machen?