Betreutes Wohnen endlich voranbringen

Veröffentlicht am 16.06.2012 in Senioren

Uwe Klein: "Endlich handeln und nicht nur Reden"

Seit Jahren wird in Glienicke über ein Projekt für betreutes/altersgerechtes Wohnen diskutiert und beraten. Eine Umfrage wurde gestartet und durch die Ergebnisse der Bedarf eindeutig nachgewiesen. Einzig an einem Investor, der bereit ist in Glienicke mehrere Millionen Euro für den Bau eines entsprechenden Gebäudes zu investieren, fehlt es noch.
Genau wie beim Bau von Altenpflegeheimen ist es üblich, dass ein Investor das Gebäude finanziert und dann an den zukünftigen Betreiber verpachtet. So wurde auch das Pflegeheim von Casa Reha in der Hauptstraße realisiert. Für ein betreutes/altersgerechtes Wohnen fehlt es bisher an genau diesem Investor.
Wenn der Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP-Fraktion in der Maiausgabe des Glienicker Kurier zum Thema betreutes Wohnen schreibt: „…Andres als beim Pflegeheim von Anfang an ist beim betreuten Wohnen allerdings noch nicht einmal der Standort klar….“, zeugt das mal wieder von der inhaltlichen Abstinenz der Glienicker CDU in Bezug auf für Glienicke wichtige Themen.
Bereits vom ersten Entwurf des „Sonnengarten Glienicke“ an, damals hieß er noch „Gartenstadt Glienicker Feld“, ist an der Ahornallee ein ausreichend großes Grundstück für betreutes/altersgerechtes Wohnen reserviert. Im Jahr 2009 stellte der ortsansässige Glienicker Architekt Johannes Bendik Pläne für den Bau eben auf diesem Grundstück an der Ahornallee in einer gemeinsamen Sitzung des Planungs- und Sozialausschusses vor.

Beide Ausschüsse signalisierten damals eine grundsätzliche Zustimmung, bis hin zur Bereitschaft, auch den Bebauungsplan an die Planung bzw. an die Vorstellungen und Ideen der Gemeinde anzupassen (nachzulesen im Protokoll der gemeinsamen Ausschusssitzung).
Das alles scheint der Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP-Fraktion, der in der Sitzung am 7.07.2009 auch anwesend war, in seinem Artikel im Mai-Kurier schon alles vergessen zu haben. Das passiert sicher schon mal; zumindest dann, wenn man immer mal wieder bundespolitischen Populismus vor die inhaltliche Arbeit in der eigenen Kommune stellt. Die SPD-Fraktion hat da ein anderes Verständnis von ihrer Arbeit und deshalb wollen wir an dieser Stelle gern behilflich sein.
Wir halten es nämlich für durchaus möglich, dass die Gemeinde Glienicke ein Projekt betreutes/altersgerechtes Wohnen selbst realisieren kann. Da es seit Jahren nicht gelungen ist einen Investor für das Projekt zu gewinnen, halten wir es nicht für ausgeschlossen, dass die Gemeinde ein Gebäude in Eigenregie errichtet und an einen Betreiber verpachtet.
Doch zunächst ist es wichtig, dass diese Vorstellung auf der Grundlage solider Zahlen diskutiert werden kann. Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion in der Sitzung der Glienicker Gemeindevertretung am 20. Juni (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) beantragt, dass die Kosten für die Realisierung eines Objektes zum betreuten/altersgerechten Wohnen von der Gemeindeverwaltung auf Basis der seit Jahren vorliegenden Pläne und Entwürfe ermittelt werden. Mit den Ergebnissen soll sich der Sozialausschuss noch in diesem Jahr beschäftigen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden. Versprochen!

 
 

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